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©Hans-Joachim Harbeck (BTZ)

Bremen - Zeven

Auf verschiedenen Etappen Pilgern per Rad
von der Weser über die Elbe bis zur Ostsee

©Böregio

Zeven - Harsefeld

Auf verschiedenen Etappen Pilgern per Rad
von der Weser über die Elbe bis zur Ostsee

©Tourismusverband Landkreis Stade-Elbe e.V.

Harsefeld - Stade

Auf verschiedenen Etappen Pilgern per Rad
von der Weser über die Elbe bis zur Ostsee

©Maritime Landschaft Unterelbe

Stade – Wischhafen/Elbfähre

Auf verschiedenen Etappen Pilgern per Rad
von der Weser über die Elbe bis zur Ostsee

Glückstadt/Elbfähre - Kellinghusen ©Holstein Tourismus e.V.

Glückstadt/Elbfähre - Kellinghusen

Auf verschiedenen Etappen Pilgern per Rad
von der Weser über die Elbe bis zur Ostsee

Kellinghusen - Bad Segeberg

Kellinghusen - Bad Segeberg

Auf verschiedenen Etappen Pilgern per Rad
von der Weser über die Elbe bis zur Ostsee

Exkurs Kloster Nütschau

Exkurs Kloster Nütschau

Auf verschiedenen Etappen Pilgern per Rad
von der Weser über die Elbe bis zur Ostsee

Bad Segeberg - Plön

Bad Segeberg - Plön

Auf verschiedenen Etappen Pilgern per Rad
von der Weser über die Elbe bis zur Ostsee

©Klaus Herzmann

Plön - Neustadt

Auf verschiedenen Etappen Pilgern per Rad
von der Weser über die Elbe bis zur Ostsee

Neustadt - Oldenburg

Neustadt - Oldenburg

Auf verschiedenen Etappen Pilgern per Rad
von der Weser über die Elbe bis zur Ostsee

Oldenburg - Puttgarden

Oldenburg - Puttgarden

Auf verschiedenen Etappen Pilgern per Rad
von der Weser über die Elbe bis zur Ostsee

Maria-Magdalenen-Kirche


© Herr Kahl

Seit mehr als sechs Jahrhunderten steht sie hier, die Maria-Magdalenen-Kirche, umgeben von einem alten Friedhof und einer Mauer aus Feldsteinen. Die gotische Backsteinsaalkirche wurde um 1260 auf Granitsteinfundamenten errichtet. Früher waren hier auf einem Landweg Wikinger, Pilger, Ochsentreiber, Soldaten, Könige und Bettler unterwegs. Die Kirche diente ihnen bei Wind und Wetter als Zufluchtsort. Reisende, die Schutz suchten, beteten hier für eine sichere Heimkehr. Schauen Sie sich die Kirche von innen an in unserer Bildergalerie. Der ursprüngliche Bau des längsrechteckigen, flach gedeckten Backsteinsaales mit geradem Chorschluss wurde durch Umbauten und Erweiterungen im Laufe der Jahrhunderte stark verändert. Bei der letzten Renovierung 1989 legten die Bad Bramstedter die Holzbalkendecke und die Emporenbilder aus dem 17. Jahrhundert wieder frei. Für das Pflaster im Eingangsbereich verwendeten sie historische Platten, die unter mehreren Fußbodenschichten im Kirchenschiff gefunden worden waren.


©Mönchsweg e.V.-M. Konstanti

Ein kleines Detail am Hauptschrein des Altars zieht die Besucher des Mönchsweges besonders an: Da steht der heilige Jakobus mit der Jakobsmuschel in der linken Hand. Der Legende nach soll er am Tag seiner eigenen Bestattung als Leichnam einen jungen Adligen aus dem Meer gerettet haben. Da dieser dann, aus dem Wasser gezogen, über und über mit Muscheln bedeckt war, wird Jacobus häufig mit einer Muschel dargestellt. Zu seinem Grab in Santiago de Compostela pilgern seit dem Mittelalter auf dem heute berühmten Jakobsweg Tausende von Gläubigen, weshalb die Muschel auch zum Erkennungszeichen der Pilger wurde.

Maria-Magdalena, Jüngerin Jesu, erste Zeugin seiner Auferstehung und Namenspatronin dieser Kirche wurde in dieser Gegend deshalb verehrt, weil die Schlacht von Bornhöved an ihrem Namenstag, dem 22. Juli 1227, für die Holsteiner siegreich ausging. Die in leuchtenden Farben gehaltene Holzfigur der Maria Magdalena befindet sich an der Südseite des Kirchenraumes.




Adresse

Maria-Magdalenen-Kirche
Kirchenbleeck
D-24576 Bad Bramstedt

Telefon: 04192 87970

mailto@kirche-badbramstedt.de
http://www.kirche-badbramstedt.de

Geschichte, Baubeschreibung und Bildergalerie

Die Maria-Magdalenen-Kirche bildet den Mittelpunkt der Stadt Bad Bramstedt. Auf einer kleinen Anhöhe gelegen, diente sie in kriegerischen Zeiten als Fluchtburg. Der Bau des längsrechteckigen, flachgedeckten Backsteinsaales mit geradem Chorschluß reicht mit seinen schweren Granitsteinfundamenten in das 14. Jahrhundert zurück.

Häufige Umbauten und Erweiterungen während der einzelnen Jahrhunderte lassen die ursprüngliche Architektur jedoch nicht mehr erkennen. So wurde im Jahre 1513 der gesamte Dachstuhl vollständig erneuert. Im Zusammenhang mit dem Neubau des quadratischen Westturmes 1635/36 erweiterte man das Kirchenschiff nördlich und südlich zu beiden Seiten des Turmes in der Form eines durchgezogenen Seitenschiffes mit zwei schmalen Rundbogenfenstern. Um die bestehende, ursprünglich reine Holzständerkonstruktion des Turmes, wovon die Zapflöcher der Holzteile und die Kopfbänder noch Zeugnis geben, wurde der Steinturm hochgezogen. Die gesamte Last des Turmes ruht seitdem im Innern neben dem Mauerwerk auf zwei kräftigen achteckigen Holzpfeilern. 1647 beschädigte ein Blitzschlag den Turm. Ein Jahr später stürzte er bei einem schweren Orkan (dieses geschah zur gleichen Zeit an der Stadtkirche zu Glückstadt) auf den mittleren Teil des Kirchenschiffes und durchschlug dabei den Dachstuhl und die Deckenbalken. Schalluken, Eisenanker und eine Uhr beleben das äußere Bild des Turmes. Das mechanische Uhrwerk, von der Fa. Weule im Jahre 1903 geschaffen, ist noch voll funktionsfähig, jedoch werden Uhrwerk und Glocken heute elektrisch / elektronisch gesteuert. Auf die Mauerkrone ist auf zunächst quadratischem Grundriß ein achteckiger Turmhelm aufgesetzt. Das von einem Dach mit roten Ziegeln geschützte Kirchengebäude hat eine Klinkerverblendung, an deren Formaten die einzelnen Bau- bzw. Restaurierungsphasen heute noch ablesbar sind. In die Seitenwände des Schiffes und in die Rückwand des Chores sind spitzbogige und in die seitlichen Anbauten des Turmes rundbogige Sprossenfenster eingelassen.

1989 wurde mit einer grundlegenden Renovierung der Kirche begonnen. Unter der Federführung des Architekten Peter Kahlke aus Kiel wurde zusammen mit dem Bauausschuß des Kirchenvorstandes ein Konzept entwickelt. Wegen der Erkrankung Kahlkes übernahm der Architekt Gunnar Seidel aus Preetz seit 1990 die weitere Baubetreuung. Alle den Kirchenbau entstellenden Einbauten der letzten großen Renovierung von 1876 wuden entfernt. Auch die Gipsdecke wurde beseitigt und die ursprüngliche Holzbalkendecke wieder freigelegt. Der Fußboden des Kirchenschiffes erhielt einen roten Plattenbelag, der nach einem speziellen Verfahren in Lüneburg gebrannt wurde. Für das Pflaster im Eingangsbereich verwendete man historische Platten, die unter mehreren Fußbodenschichten im Kirchenschiff gefunden worden waren. Mit der Freilegung der Turmkonstruktion im Jahre 1990 innerhalb des neugeschaffenen Vorraumes wurde auch die äußerlich erkennbare basilikale Gliederung des Westbaus im Kirchenschiff wieder deutlich sichtbar. Der helle Anstrich und die in bunten Farben leuchtende Inneneinrichtung geben dem Sakralraum ein stimmungsvolles Aussehen.

Schauen Sie sich die Kirche von innen an in unserer Bildergalerie.

Öffnungszeiten:
April bis September: 8.00 – 18.00 Uhr (ca.), Oktober bis März: 8.00 – 16.00 Uhr (ca.)

» Standort

Kartenansicht


Maria-Magdalenen-Kirche, Kirchenbleeck , 24576 Bad Bramstedt

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